Alternative Obstarten

SANDDORN

Sanddorn ist ein weltweit verbreitetes Wildobst, welches sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit beim Konsumenten erfreut. Besonders der hohe Gehalt an Vitamin C und sekundären Pflanzeninhaltsstoffen sind wichtige Argumente für diese anspruchslose Obstart. Wie der Name schon sagt, kommt sie mit leichten Böden recht gut zurecht, ist hitzeverträglich, frosthart und windfest. Im Erwerbsanbau sind humusreiche Böden empfehlenswert. Da viele Sanddornsorten sehr bedornt sind und die Ernte sich oftmals schwierig darstellt, haben wir besonders gering bedornte, großfrüchtige und leichter beerntbare Sorten ausgewählt.

Für einen Fruchtertrag ist das Pflanzen von weiblichen und männlichen Sorten notwendig. Eine männliche Pflanze befruchtet bis zu 10 weibliche. Die kleinen, unauffälligen Blüten locken keine Insekten an, sondern werden in erster Linie vom Wind bestäubt. Daher sollte der Befruchter nicht zu weit entfernt stehen.

ORANGE ENERGY® HABEGO (S)

große, länglich-ovale, leuchtend gelborange Früchte, sehr farbstabil und gering behaart, dichter Fruchtbesatz bereits ab Mitte, bis Ende September - Spitzensorte aus dem Zuchtprogramm von H.-J. ALBRECHT, Berlin, die als Krönung dieser Zuchtreihe bezeichnet werden kann. Wuchs stark, breit aufrecht mit ausladender Seitenverzweigung, nur mäßig bedornt;

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SIROLA(S)

Wuchs mittelstark, straff aufrecht, sehr gering bedornt, wenige Wurzelausläufer; gezüchtet durch H.-J. ALBRECHT, Berlin, aus Kreuzung einer sibirischen Sorte mit H. r. Pollmix; Früchte groß (100 Früchte = 52 Gramm), länglich oval bis walzenförmig, nur am Ende etwas beschülfert, rot-orange, angenehm süß, Fruchtstiele relativ lang, dadurch gut pflückbar, bereits Ende Juli bis Anfang August reif - wegen Fruchtfärbung, guten Geschmacks und früher Reife empfehlenswert für den Privatgarten. Geschützte Sorte - unerlaubter Nachbau verboten!

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POLLMIX 3

Männliche Befruchtersorte für Orange Energy® und Sirola(S); Wuchs breit aufrecht, mittelhoch, schwach bedornt; Blätter dunkelgrün silbrig beschülfert; in Ertragsanlagen empfiehlt sich die Zuordnung von ´Pollmix 1´ und ´Pollmix 3´; von H.-J. ALBRECHT, Berlin, 1986 in den Handel gebracht.

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Goji

Nur wenige Obstarten polarisieren derzeit so wie Goji. Einerseits wird sie als die Wunderbeere aus dem Himalaya, die Anti-Aging-Sensation in Hollywood, auf die kein Star verzichten kann, gehandelt, andererseits ist Goji bei uns schon lange als Teufelszwirn oder Bocksdorn bekannt und wächst im Weinviertel in fast jeder Kellergasse und jedem Hohlweg. Vor einem Verzehr in größeren Mengen, vor allem der Blätter und Blüten, wurde sogar schon immer gewarnt.

Natürlich handelt es sich bei den neuen Goji-Sorten um chinesische oder tibetische Selektionen, welche hinsichtlich Inhaltsstoffen und anderer obstbaulicher Eigenschaften gezüchtet werden.

Aufgrund der regen Nachfrage und des Interesses einiger Obstbauern, diese Obstart auch bei uns zu kultivieren, haben wir einige der besten Sorten in unser Sortiment aufgenommen:

No.1 LIFEBERRY®

Hochleistungssorte, selektiert nach Geschmack, Inhaltsstoffen und Ertrag. – Millionenfach in chinesischen Erwerbsplantagen, hauptsächlich in der Region ´Ningxia´, angebaut. Sorte markenrechtlich geschützt!

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BIG LIFEBERRY®

Wie die Art, jedoch stärkerer Wuchs mit größeren Blättern und Früchten - eine chinesische Selektion. Sorte markenrechtlich geschützt!

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SWEET LIFEBERRY®

Wie die Art; Wuchs kompakter, feintriebiger; Blätter kleiner; Früchte sehr zahlreich und süß - eine chinesische Selektion für den Ertragsanbau. Sorte markenrechtlich geschützt!

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SCHISANDRA (Schisandra chinensis)

Schisandra chinensis gehört seit Jahrhunderten zu den wichtigsten Pflanzen der traditionellen chinesischen Medizin. Trotz der nachweislich umfangreichen Heilwirkungen ist die Pflanze in Europa eher eine Rarität, genießt aber eine Vielzahl von Namen: Chinesisches Spaltkörbchen, Chinesischer Limonenbaum, Chinabeere oder Wu Wei Zi, was übersetzt „Kraut der fünf Geschmäcker“ heißt. Aber auch Bezeichnungen wie „Frucht der fünf Elemente“, „Fünf-Geschmacks-Frucht“, „Fünf-Aroma-Frucht“, „Beerentraube“ oder „Chinesische Vitalbeere“ findet man für „Schisandra chinensis“.

Shisandra-Früchte schmecken scharf, salzig, bitter, süß und sauer. Wobei die Beere selbst den salzigen, die Schale den süß – saueren und die Kerne der Frucht den bitteren und zugleich scharfen Geschmack haben.

Die Kletterpflanze mit ihren eiförmig zugespitzen Blättern kann mit einer Rankhilfe über 4 m hoch wachsen. Sie ist winterhart und gilt als sehr robust und pflegeleicht. Im späten Frühjahr entstehen an der Basis junger Triebe wunderschöne, duftende weiß-blaßrosa-cremig gefärbte Blüten. Ursprünglich ist Schisandra zweihäusig, d.h. dass es männliche und weibliche Pflanzen gibt. Mittlerweile gibt es selbstfruchtende Selektionen. Werden zwei Chinabeeren gepflanzt, fördert dies die Fruchtbildung.

Die gewöhnungsbedürftig, aber interessant und aromatisch schmeckenden Früchte, werden am besten erst nach dem ersten Frost im Oktober geerntet, meist gedörrt oder zu Saft oder Marmelade verarbeitet. Aus getrockneten Früchten, wie auch aus Blättern und Trieben, können Tees bereitet werden.

Die Pflanzen lieben einen feuchten Standort, der auch durchaus halbschattig sein kann, leiden aber unter Trockenheit und Hitze. Wie Reben sind sie sehr gestaltungswillig, ein paar Drähte zum Emporwinden reichen, aber auch zur Begrünung von Zäunen, Pergolen, Rankgittern oder Spalieren ist Schisandra sehr gut geeignet.

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GRANATAPFEL (Punica granatum)

GROSSFRÜCHTIGER GRANATAPFEL 'GÖTTIN JUNO'

Der Granatapfel gedeiht in unserem Klima am besten als Kübelpflanze an einem sonnigen Standort, auf Balkon und Terrasse, oder verleiht so manchem Winzerhof inmitten von Oleander, Margerite oder Agave eine exklusive mediterrane Note.

Er ist eine symbolträchtige, mythologische Pflanze und man kennt ihn in allen Kulturen der Alten Welt. Er gilt als Symbol der Fruchtbarkeit und der Liebe, die Synergie von antioxidativen, antientzündlichen und antiöstrogenen Inhaltsstoffen soll auch nach neuesten Erkenntnissen nachweislich die Entwicklung von Prostata- und Brustkrebs bremsen.

Für die Ausreife von Früchten benötigt der Granatapfel eine lange Vegetationszeit (5 bis 7 Monate). Bewährt hat sich für „Göttin Juno“ Ende April einen besonders sonnigen, windgeschützten Platz im Freien auszuwählen, an dessen Zweigenden bald große, glockenförmige, geknitterte (erinnern an Krepppapier) Blüten entstehen, welche feuerrot und weißumsäumt leuchten. Seine Blätter sind relativ klein, grün und von länglich-elliptischer Form. Der Neuaustrieb ist rötlich-orange gefärbt.

Zur besseren Ausreife der Früchte sollte man in unserem Klima die Pflanzen ab Ende September in einen Wintergarten stellen, um im November / Dezember die reifen Früchte zu ernten. Granatäpfel sind nicht klimakterisch, das heißt die Früchte reifen nach der Ernte nicht nach. Sie sind aber sehr lange lagerfähig.

Ab Jänner sollten die Töpfe bei ca. 0 bis 4°C überwintert werden, auch leichte Fröste (bis max. -10°C) sind kein Problem. Bei Plusgraden nicht zu feucht, bei Minustemperaturen sehr wohl, damit keine Wurzeln erfrieren. Ob hell oder dunkel ist egal, da während der Winterruhe die Blätter abgeworfen werden.

Die apfelähnliche Frucht hat einen Durchmesser von bis zu zehn Zentimeter, ist anfangs grün und bis zur Reife orange bis kräftig rot gefärbt. Im Inneren von vielen Wänden durchzogen, entstehen Kammern in denen 300 - 400 Kerne liegen, welche von einer roten Samenschale umgeben sind, die man essen kann. Das Fleisch selber ist nicht genießbar.

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KAKI – Diospyros kaki

Kaki – auch Persimone, Honigapfel oder Sharonfrucht – genannt, stammt ursprünglich aus China. Die süße, orangefarbene, äußerlich einer großen Tomate ähnelnde Frucht wird in den letzten Jahren im Spätherbst in fast allen österreichischen Supermärkten aus italienischer Produktion angeboten. Kakis sind Ebenholzgewächse (Ebenaceae), der wissenschaftliche Name `Diospyrus kaki´ bedeutet „Frucht des Zeus“.

Kakibäume sind grundsätzlich sehr genügsam und anpassungsfähig an verschiedene Bodentypen, in unserem Klima sind aber die begrenzte Winterhärte des Holzes sowie die lange Vegetationsperiode, die Kakis zum Ausreifen benötigen, der limitierende Faktor im Anbau. Im Winter erträgt das Holz bis -15° C, verschiedene Faktoren wie Baumalter, Ernährungszustand und Unterlage beeinflussen die Winterhärte wesentlich. Junge und mit Stickstoff gepuschte Bäume sind besonders gefährdet.

Optimale Belichtung und hohe Temperaturen fördern die Produktivität der Bäume und die Fruchtqualität besonders. Schädlinge und Krankheiten existieren zwar, haben aber im Hobbyanbau nur geringe Bedeutung.

Die Frucht der Götter reift erst, wenn die Blätter des Baumes zum größten Teil abgefallen sind (Oktober – November). Den pelzigen Geschmack, hervorgerufen durch die Tannine, verliert die Frucht zum einen während des Reifeprozesses, zum anderen bei Frost. Eine gemeinsame Lagerung mit Äpfeln beschleunigt den Reifeprozess und den Tanninabbau der Kakifrüchte deutlich (Ethylenausscheidung reifender Äpfel).

Auch die Sorten sind entscheidend für die Ernte- und Lagerbedingungen. Nicht adstringierende Sorten (NA) können bei günstigen Klimabedingungen direkt ab Baum, im harten Zustand konsumiert und einige Zeit kühl gelagert werden. Adstringierende Sorten (A-Sorten) sollten entweder überreif und matschig geerntet oder zusammen mit Äpfeln gelagert werden. Ist die Genussreife erreicht, sind die Früchte nur mehr gering lagerfähig.

Überreif, wenn der sonst vorhandene, leicht bittere und pelzige Geschmack verschwunden ist, haben Kakis ein sehr interessantes und vielschichtiges Aroma, sind sehr gesund, vielseitig verwertbar und auch frisch genossen eine willkommene Abwechslung im winterlichen Obstsortiment.

Kakifrüchte werden aufgrund ihrer Sorteneigenschaften in zwei große Gruppen eingeteilt – nicht adstringierend (NA) und adstringierend (A), welche wiederum bezogen auf ihre Reaktion betreffend die Bestäubung in je zwei Untergruppen unterteilt werden:

PCA-Sorten (Pollination Constant Astringent): Die Früchte sind unabhängig von der Bestäubung bei der Ernte immer adstringierend und haben ein helloranges Fruchtfleisch.

PVA-Sorten (Pollination Variant Astringent): Die Früchte sind bei der Ernte immer adstringierend, weisen aber bei einer Fremdbestäubung eine dunklere Verfärbung rund um die Kerne auf.

PCNA-Sorten (Pollination Constant Non Astringent): Bei geeigneten Klimabedingungen verlieren die Früchte ihre Adstringenz bis zur Ernte unabhängig von einer Fremdbestäubung.

PVNA-Sorten (Pollination Variant Non Adstringent): Ohne Fremdbestäubung sind die parthenokarp gebildeten Früchte bei der Ernte weich und adstringierend. Werden die Blüten jedoch durch Fremdpollen bestäubt, weisen die daraus entstehenden Früchte dieselben Eigenschaften auf wie diejenigen der PCNA-Sorten.

Tipo (PVNA)

ist vor allem wegen des hohen Ertrages und der schmackhaften, sehr großen (bis 260 g) und zarten Früchte eine Hauptsorte in Italien und gilt als `DIE KAKI´. Die Früchte sind eher flach, sehr süß und von bestem Geschmack. Der Baum bildet dichte, kompakte Kronen und beginnt sehr früh zu tragen. Tipo ist selbstfruchtbar und wird in Italien meist ohne Befruchter gepflanzt, da er zu reichtragend ist, die Fruchtgröße leidet und die Früchte mehr Kerne ausbilden. Unter österreichischen Klimabedingungen kann eine Fremdbefruchtung empfohlen werden, da er bei uns erst ab Ende Oktober reift und die Früchte von Beginn an weniger Tannin bilden.

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Vainiglia (PVNA)

gibt das besonders süße, saftige - nach einem Hauch von Bourbon-Vanille duftende - Fruchtfleisch den Namen. Vainiglia ist die früheste und bei uns schon ab Mitte Oktober reifende Kaki. Mittelgroße, hochgebaute, süße Früchte (140 g) und regelmäßiger Ertrag machen sie auch in unseren Breiten für Liebhaber interessant. Der Baum wächst kräftig. Tipo und Cioccolatino sind sehr gute Befruchter für Vainiglia.

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Cioccolatino (PVNA)

hat seinen Namen von den dunkel gefärbten Adern, welche das Fruchtfleisch der Früchte durchziehen und auch von außen eine dunklere Farbe geben. Die Früchte sind eher klein (d 90 g), rund, schon vor der Vollreife genussfähig, besonders süß und sehr knackig. Cioccolatino reift zwischen Vainiglia und Tipo und ist vor allem für den Hausgarten und als robuster Befruchter für Tipo und Vainiglia interessant.

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Rosseyanka (D.Kaki x Diospyros Virginiana)

Diese Sorte kombiniert die Winterhärte von D. Virginiana und die Größe der Früchte von Diospyros Kaki. Die Früchte sind jedoch kleiner und gerbstoffhaltiger als bei den kommerziell angebauten Sorten. Der Mutterbaum unserer Edelreiser ist acht Jahre alt und hat schon Winter mit -18°C ohne jeglichen Frostschaden überstanden. Er bringt jährlich sehr hohe Erträge mit bis zu 300 Früchten mit 50-70g Fruchtgewicht.

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Hana Fujo (PCNA)

ist als Hauptsorte in Japan, Florida und China wärmebedürftiger als Tipo oder Vainiglia, aber geschützt besonders hoch im Ertrag, sehr groß (d 220 g), flach gebaut, eine der besten im Geschmack (obwohl nicht ganz so süß wie Tipo) und nie adstringierend, samenlos. Der Baum ist frühtragend, selbstfruchtbar (Fremdbefruchtung fördert die Ertragssicherheit) und sollte in jungen Jahren unbedingt vor Frost geschützt werden.

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Rojo Brilliante (PVNA)

Neben dem guten Geschmack macht der besonders hohe Ertrag Rojo Brilliante zu einer Hauptsorte in Spanien. Die Früchte sind groß (d 180 g), hochgebaut, festfleischig und daher gut lagerfähig, nicht so süß wie Tipo aber auch sehr aromatisch. Der Baum beginnt sehr früh zu tragen und ist selbstfruchtbar. Die Sorten der Persimone sind nicht adstringierend und werden wie ein Apfel gegessen. Rojo Brilliante reift 2 bis 3 Wochen später als Tipo und ist sehr wärmebedürftig. Selbst in Italien erreicht man nicht die Qualität wie in Südspanien.

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KIWI

Man unterscheidet zwei Arten von Kiwis: Die großfrüchtig, bedingt winterharten Sorten wie wir sie vom Lebensmittelhandel kennen = Actinidia chinensis und die kleinfrüchtig, absolut winterharten Actinidia arguta Sorten.

Actinidia chinensis

HAYWARD

Hayward ist die klassische, sehr großfruchtige, walzenförmige Kiwi wie man sie vom Handel kennt. Sie benötigt geschützte Standorte, z.B. an einer Hausmauer mit Klettergerüst und unbedingt einen männlichen Befruchter.

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SORELI® Golden Kiwi

ist in Qualität und Ansprüchen mit Hayward vergleichbar, hat aber kein grünes, sondern goldgelbes Fruchtfleisch.


MATUA und TOMURI

sind männliche ´actinidia chinensis´ Sorten, welche auch für alle ´arguta´ Sorten als Befruchter möglich sind. Man kann bis zu fünf – auch verschiedene – weibliche Kiwisorten pro männlichem Befruchter pflanzen.

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Actinidia arguta

ISSAJ

Issaj bringt 2,5 bis 3 cm große, glattschalige Früchte mit intensivem Kiwiaroma welche samt Schale zu essen sind. Issai ist sehr winterfrostfest und selbstfruchtbar. Ein männlicher Befruchter bringt höhere Erträge und größere Früchte.

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PAWPAW – Indianerbanane (Asimina triloba)

Die Indianerbanane ist eine neue, interessante Obstart für Direktvermarkter und Hausgärten im Weinbauklima. Der frostharte und bezüglich Krankheiten robuste Laubbaum kann aufgrund seines schwachen Wuchses sehr leicht ähnlich einer Steinobstspindel erzogen werden. Die glöckchenförmigen purpur-violettfarbenen Blüten und das gelb gefärbte Laub im Herbst haben einen hohen Zierwert. Die essbaren, länglich-ovalen bis keulenförmigen Früchte, welche gelbgrün gefärbt sind und einen exotisch fruchtigen Geschmack aufweisen – fruchtiger als herkömmliche Bananen – reifen bei uns Ende September bis Mitte Oktober.

SUNFLOWER, OVERLEESEund PRIMA ragen derzeit aus dem Sortiment der Indianerbananen hervor.

Feige (Ficus carica)

Grundsätzlich sind Feigen wärmebedürftig, können aber auch in unserem Klima im Freien kultiviert werden. Wir haben zwei sogenannte "winterharte" und widerstandsfähige Sorten im Angebot. Trotzdem empfehlen wir, diese in den ersten zwei bis vier Jahren in einem Topf zu ziehen, geschützt zu überwintern und erst danach im Frühjahr ins Freie zu pflanzen. Dann ein Jahr im Freien, Wind und Wetter ausgesetzt, halten sie auch Temperaturen unter -15°C aus, vor allem wenn diese Kälteperioden nicht zu lange andauern. Ein geschützter Standort oder ein Frostschutz durch Vlies, Reisig, Stroh, Schilf, ... ist immer empfehlenswert.

Feigen möchten etwas umsorgt werden: Einerseits lieben sie Wärme, in der Hitze verbrauchen sie über ihre großen Blätter aber sehr viel Wasser. Sie reagieren aber auch empfindlich auf zu viel Wasser und stauende Nässe - vor allem im Topf. Feigen benötigen eine gute Nährstoffversorgung. Bei einer übermäßigen Versorgung mit Stickstoff sinkt die Winterfrostfestigkeit aber rasch.


Bauernfeige

Die Bauernfeige ist eine grüne, selbstfruchtbare, traditionelle, ertragreiche und winterharte Feigensorte mit besonders gutem Geschmack.


Firoma®

Firoma bringt zahlreiche, große, wohlschmeckende, rotbraun - violette Früchte mit einer sehr langen Ernteperiode. Auf begünstigten Standorten werden sie schon ab August reif. Oftmals sind auf zweijährigen Pflanzen schon viele Früchte zu ernten. Firoma ist selbstfruchtbar und sehr robust.